Lofoten
Eine besondere Inselwelt im Nordmeer


Die Inselgruppe der Lofoten sieht wie eine Luchspfote aus, von der sie ihren Namen trägt. Sie ragt in das Nordmeer, welches durch den Golfstrom beeinflusst wird.
Der Vestfjord trennt die Inselgruppe vom Festland.

Die Lofoten haben die sechs Kommunen Moskenes, Flakstad, Vestvågøy, Vågan, Værøy und Røst. Jede Kommune hat ihren eigenen Verwaltungssitz.
Die Lofoten sind vor allem durch den Fischfang des Skreis, der vor den Lofoten ab etwa Ende Februar in den Vestfjord zum Laichen einzieht, bekannt. Der Skrei war das wichtigste Handelsgut in der Hansezeit, da er durch Trocknung haltbar gemacht und als Stockfisch in die Welt verschickt wurde. Die Fischerhütten, die sogenannten Rorbuer, (Ror = rudern, -bu = Hytte) dienten zur Blütezeit des Fischfangs den Fischern als Unterkunft. In den Anfängen der Fischerei ruderten die Fischer auf den Vestfjord und fischten mit Langleinen.
Daher der Name.
Heute sind die Rorbu für die Fischerei bedeutungslos geworden. Die noch zum Teil traditionellen Rorbu wurden renoviert und modernisiert. Sie sind beliebte Urlaubsunterkünfte.
Auch bei Anglern sind die Lofoten sehr beliebt. Vor Ort kann man Boote leihen und mit ihnen auf den Fjord fahren.

Allerdings ist die Mitnahme des Fisches heutzutage reglementiert.
Die Lofoten sind aber auch bei Wanderern, Radfahrern, Surfern und sonstigen Naturliebhabern sehr beliebt, die die Mitternachtssonne im Sommer und die Polarlichter im Winter umgeben von schöner Natur erleben wollen.