Aurora Photo-Walk
Mai 2024

Im Mai 2024 kam morgens im Radio die Meldung, dass Sonnenstürme die Erde befeuern, und dass sogar in Bayern Polarlichter zu sehen seien sollen. Mal gut, dass ich mich an diese Nachricht am Abend noch erinnerte, und dass ich meinen inneren Schweinehund überwinden konnte, raus zu gehen. Ich war schon einige Male vergebens unterwegs gewesen, um irgendwelche Himmelserscheinungen zu fotografieren. Meistens war der Himmel von Wolken oder Nebel verdeckt. Es war also spannend, was mich dieses Mal erwartete. Ich packte meine Kamera und Stativ ein und nahm die Objektive 24-70 mm und 14-24 mm mit. Sonnenuntergang war 21:08 Uhr und die Dämmerungsphase dauerte bis kurz vor 22:00 Uhr. So gegen 21:30 Uhr machte ich mich auf den Weg. Ich fuhr nur ins nächste Dorf auf einen Berg, von wo man einen ganz guten Rundumblick hat.

Die Abenddämmerung

Ich parkte mein Auto und schnappte mir meinen Fotorucksack und Stativ. Ich ging vorbei an einem Feld zu einem Spielplatz mit Bänken und einer großen Wiese. Die zwei typisch bayrischen Kirchen sollten später mit aufs Bild. Ich wollte, dass sie im Kontext zum Polarlicht stehen, so meine Idee. Es war noch hell genug, um alles aufzubauen und gen Norden auszurichten. Ich montierte den Kabelauslöser an meiner Z9, stellte manuell die Belichtung ein sowie die Kamera scharf.
Kameras sind so lichtempfindlich, dass sie Polarlichter schon sichtbar machen können, bevor das menschliche Auge sie enkennt. Daher habe ich während ich auf die Dunkelheit wartete, etwa jede Minute ein Bild gemacht, um zu sehen, ob sich am Himmel was bewegt. Die Belichtungszeit musste ich bei jeder Aufnahme etwas nachjustieren, weil es ja zunehmens dunkler wurde. Um 21:58 Uhr war dann etwas zu erkennen, was nach Polarlicht aussah. Ich stellte meine Kamera auf längere Belichtungszeiten ein und der Himmel bekam meine volle Aufmerksamkeit.
Ich hatte Bilder von 2003 im Kopf und erwartete einen rot leuchtenden Himmel. Was ich aber bereits in der Dämmerphase erkennen konnte, sah schon etwas anders aus.

Das Polarlicht baut sich auf.

Nach dem ersten Aufflammen des Polarlichts lies die Aktivität wieder nach. Sollte es das schon gewesen sein? Ich weiß ja, dass es pulsiert und dass man etwas geduldig sein muss. Zwischen 23:00 und 24:00 Uhr war am Himmel nicht so viel los. Ich habe mich mit meinen Thermobecher Kaffee auf eine Bank gesetzt und abgewartet. Dann schaute ich mich nach verschiedenen Vordergründen um und machte ein paar Testfotos. Der Himmel war immer noch etwas rötlich, aber sehr abgeschwächt. Um 0:15 Uhr begann dann ein richtiges Polarlchtfeuerwerk. So etwas Schönes habe ich selbst in Norwegen noch nicht gesehen. Es war nicht so nach Farben geschichtet, sondern die Farben vermischten sich. Es ähnelte eher einer modernen Lasershow. Ich machte eine Foto nach dem nächsten bis diese aktive Phase wieder vorbei war. In mir war ein Feuerwerk von Glücksgefühlen. Während der Belichtungen informierte ich und teilte mein Glück über Whatsapp Familie und Freunden mit, von denen aber nur wenige Muße hatten raus zu gehen oder keine Sicht hatten. So weit südlich hätte ich Polarlichter in diesem Ausmaß nie erwartet. Und auf den Lofoten wären die Polarlichter zu dieser Zeit wegen des beginnenden Midtsommers nicht mehr zu sehen gewesen. Dazu war es auch noch warm und der Frühling duftete. Gegen 1:30 Uhr ließ das Polarlicht wieder nach. Ich habe meine Sachen zusammen gepackt und bin nach Hause gefahren. Eigentlich hätte ich auf dem Berg bleiben sollen, denn es gab wohl in der Nacht lt. Kp Index noch mal eine aktive Phase. Zuhause habe ich gleich meine Daten gesichert und habe mir die Bilder kurz durchgeschaut. Nach einer kurzen Nachtruhe habe ich mich gleich morgens an die Bildbearbeitung begeben und habe mich so gefreut, was da alles zum Vorschein kam.

Eine Farbenfeuerwerk am Himmel beginnt.

Nach dem ersten Aufflammen des Polarlichts lies die Aktivität wieder nach. Sollte es das schon gewesen sein? Ich weiß ja, dass es pulsiert und dass man etwas geduldig sein muss. Zwischen 23:00 und 24:00 Uhr war am Himmel nicht so viel los. Ich habe mich mit meinen Thermobecher Kaffee auf eine Bank gesetzt und abgewartet. Dann schaute ich mich nach verschiedenen Vordergründen um und machte ein paar Testfotos. Der Himmel war immer noch etwas rötlich, aber sehr abgeschwächt. Um 0:15 Uhr begann dann ein richtiges Polarlchtfeuerwerk. So etwas Schönes habe ich selbst in Norwegen noch nicht gesehen. Es war nicht so nach Farben geschichtet, sondern die Farben vermischten sich. Es ähnelte eher einer modernen Lasershow. Ich machte eine Foto nach dem nächsten bis diese aktive Phase wieder vorbei war. In mir war ein Feuerwerk von Glücksgefühlen. Während der Belichtungen informierte ich und teilte mein Glück über Whatsapp Familie und Freunden mit, von denen aber nur wenige Muße hatten raus zu gehen oder keine Sicht hatten. So weit südlich hätte ich Polarlichter in diesem Ausmaß nie erwartet. Und auf den Lofoten wären die Polarlichter zu dieser Zeit wegen des beginnenden Midtsommers nicht mehr zu sehen gewesen. Dazu war es auch noch warm und der Frühling duftete. Gegen 1:30 Uhr ließ das Polarlicht wieder nach. Ich habe meine Sachen zusammen gepackt und bin nach Hause gefahren. Eigentlich hätte ich auf dem Berg bleiben sollen, denn es gab wohl in der Nacht lt. Kp Index noch mal eine aktive Phase. Zuhause habe ich gleich meine Daten gesichert und habe mir die Bilder kurz durchgeschaut. Nach einer kurzen Nachtruhe habe ich mich gleich morgens an die Bildbearbeitung begeben und habe mich so gefreut, was da alles zum Vorschein kam.

Polarlicht am nächsten Tag

Für die kommende Nacht war noch einmal Polalricht angekündigt. Also fuhr ich wieder auf den Berg. Leider konnte man mit bloßem Auge am Himmel nicht mehr viel ausmachen. Die Kamera hat aber, wie auf dem Bild links zu sehen ist, doch noch was "aufgezeichnet".
An dem Abend habe ich dann nicht mehr so lange gewartet, ob sich noch mal am Himmel was tut. Es wurde frisch und ich war von der vorherigen Nacht müde, so dass ich dann heim gefahren bin. später in die Runde gefragt, war das eine richtige Entscheidung.