Tiere
in der freien Natur
Mein Interesse Tiere zu fotografieren begann mit den Singvögeln, die täglich zu den Futterstellen kamen. Aber da wo Futterstellen sind, gesellen sich auch schon mal andere Tiere dazu. So hatte ich einmal eine Maus Im Futterhaus sitzen, einmal ein Eichhörnchen, was sich bediente. einmal schaute mich ein Marder an und letztendlich saß eine Ratte unter dem Vogelhaus. Nun gut, dieses Tiere standen nicht auf meiner Wunschliste. Später stand mal ein Graureier in meinem Garten. Dann interessierte sich ein Eisvogel für die Fischbrut vom Vorjahr. Er schaute immer wieder mal vorbei. Und ich erwischte ihn dann auf der Dachrinne. Durch einen Spalt im Dachfenster konnte ich ihn mit meiner Kamera einfangen. Dann hatte ich über Jahre ein Entenpaar im Frühling, die es sich in meinem Garten gemütlich machten. Und zu meinem Erstaunen gesellte sich ein Mandarin Entenpaar dazu. Über das Jahr waren sie dann verschwunden. Meinen Garten war einen kleine Oase für Tiere. Er bestand aus 60% Wasser. Zwei Teiche waren über eine Pumpe und einen kleinen Bachlauf miteinander verbunden. Im unteren tummelten sich Fische, im oberen Teich laichten die Frösche. Wasserpflanzen zogen Tiere unter wie über Wasser an. Diverse Insekten, Spinnen, Schmetterlinge und Libellen fanden es schnön in meinem Garten. Ich hatte ein paar Nistkästen, die jedes Jahr gut besucht waren. Bambus hatte ich im Garten, wo sich für die Nacht etwa 100 Spatzen versammelten und bei Tage in den Feldern verschwanden. Allerdings wurden die kleinen Bewohner meines Gartens immer weniger.
Ich wohnte in einem Gebiet, in dem Zugvögel wie der Kranich über uns hinweg flogen, leider hatte ich nie eine Kamera dabei, dass ich sie hätte fotografieren können. Der Niederrhein ist dafür bekannt, dass Gänse in den Rheinwiesen und auf den umliegenden Weiden und Felder überwintern. Das waren dann immer nahe gelegene Fototouren. Hin und wieder sah man mal ein paar Störche. Man baute Nisthilfen und gab ihnen ein neues Zuhause.
Später arbeitet ich für den Naturpark Schwalm-Nette und schloss mich einer Fotogruppe der NABU an. Hierüber kam ich verschiedenen Vögeln noch näher. Ein begehrtes Ziel war das Rohdommelprojekt, ein renatureirtes Gebiet, wo die Vögel wenig Menschenscheu waren und man ihnen in die Nester schauen konnte. Besonders nett waren die Haubentaucher in der Brut und bei der Aufzucht der Jungen. Dort habe ich sonderbare Verhaltensweisen beobachten können. Schildkröten hatten sich dort auch angesiedelt und ich konnte sie bei ihren Sonnenbädern beobachten.
In meinen Urlauben in Norwegen hielt ich nach Tieren auch immer Ausschau. 20 Jahre habe ich gebraucht, um meinen ersten Elch zu sehen. In den Jahren danach habe ich Papageientaucher, Seeadler, Schweinswale, Orcas, die verschiedensten Seevögel, Fischotter, Schneehasen, Rotwild in großen Gruppen und diverse andere Tiere beobachtet und fotografiert. Davon werde ich an anderere Stelle noch berichten.
Nach meinem Umzug nach Bayern habe ich in den Bergen Geier im Flug geobachtet. Wildschweine habe ich im Wald gerochen und eines hat mich im Gebüsch mal angegrunzt. Rehe sehe ich hier sehr häufig. Biberspuren sieht man hier sehr oft. Auf Begegnungen mit den Tieren musste ich wieder lange warten. Die ersten lagen tot am Straßenrand. Bei einem Spaziergang hatte ich dann aber Glück, sie nicht weit von meiner Wohnung zu sichten.
Auf dem Weg zur Arbeit querte ein Wolf die Straße und an einem Weiher konnte ich einen Schwarzstorch beobachten. Leider hatte ich keine Kamera dabei. Aber so ist es manchmal.




